07/05/26

Seenotretter ziehen Schiff mit 40 Passagieren aus Schlick bei Rerik

Einsatz für die Seenotretter im Salzhaff vor Rerik: Mit vereinten Kräften haben die Besatzungen des Seenotrettungskreuzers ARKONA und des Seenotrettungsbootes WILMA SIKORSKI das festgekommene Fahrgastschiff "Ostseebad Rerik" aus dem Schlick gezogen. An Bord befanden sich 40 Menschen.
Seenotretter ziehen Fahrgastschiff aus Salzhaff

Das 34 Meter lange Fahrgastschiff war nach kurzzeitigen Maschinenproblemen direkt neben dem schmalen Fahrwasser im Salzhaff auf Grund geraten. Das flache Gewässer gehört zur Mecklenburger Bucht und wird von der Halbinsel Wustrow begrenzt.

Der Kapitän meldete sich am Nachmittag bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre Bremen (MRCC Bremen). Weil sich das Schiff aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte, alarmierte die Leitstelle zunächst die Freiwilligenstation Timmendorf/Poel.

Zusätzliche Hilfe nötig

Das Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI erreichte den Havaristen etwa eine halbe Stunde später. Schnell zeigte sich jedoch, dass zusätzliche Hilfe nötig war. Deshalb lief auch der Seenotrettungskreuzer ARKONA aus Warnemünde zum Einsatzort aus.

Die Seenotretter boten den Passagieren an, sie vorsorglich mit dem Rettungsboot an Land zu bringen. Dieses Angebot musste allerdings niemand nutzen. Gefahr bestand nach Angaben der DGzRS zu keinem Zeitpunkt.

Weil das Wasser im Salzhaff sehr flach ist, konnte die ARKONA nicht direkt an das Fahrgastschiff heranfahren. Das kleinere Seenotrettungsboot brachte deshalb eine Schleppleine vom Kreuzer zur „Ostseebad Rerik“. Erschwert wurde der Einsatz zusätzlich durch einen Nordostwind mit drei bis vier Windstärken. Dadurch sank der Wasserstand im Haff während der Rettungsaktion sogar noch um einige Zentimeter.

Angebot an Fahrgäste

Schließlich gelang es den Besatzungen beider Rettungseinheiten gemeinsam, das Fahrgastschiff zurück in tieferes Wasser zu ziehen. Anschließend konnte die Ostseebad Rerik ihre Fahrt selbstständig fortsetzen.

Bildunterschrift: Seenotrettungskreuzer ARKONA (teilweise vorn im Bild) und Seenotrettungsboot WILMA SIKORSKI ziehen die „Ostseebad Rerik“ zurück in tieferes Wasser. (Bild: Die Seenotretter – DGzRS)

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Wellen in Wellington
09/06/26

Sturmflut in Wellington: Notstand nach elf Meter hohen Wellen

Elf Meter hohe Wellen treffen die Küste von Wellingtons Süden. Neuseelands Hauptstadt ruft den Notstand aus. Hunderte Menschen werden evakuiert.
Mein Schiff 3. Foto: Wikpedia
09/06/26

Starkwind: Helgoland statt Amsterdam für "Mein Schiff 3"

Fast 2.500 Passagiere, 1.450 Einwohner: Als starker Wind den Amsterdam-Anlauf verhinderte, steuerte die „Mein Schiff 3" kurzerhand Helgoland an — und wurde vermutlich zum größten Kreuzfahrtschiff...
Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik - Ankerherz Verlag
09/06/26

Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik

Ankerherz Fotoblog Island. Grindavik ist eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste von Island. Nach Reykjavik ist es nicht weit. Die meisten der knapp dreitausend Einwohner leben vom Fischfang. Wa...