25/04/26

Deutscher Frachter durchbricht Blockade der Straße von Hormus

Ein Containerschiff der Hapag-Lloyd hat die Blockade der  Straße von Hormus durchbrochen. Zahlreiche andere Frachter sitzen aber noch im Persischen Golf fest.
Hapag Lloyd Frachter

Die Hamburger Reederei bestätigte, dass die „Tema Express“ den Persischer Golf in den vergangenen Tagen durch die Meerenge verlassen konnte. Details zum Ablauf nannte das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nicht. Das rund 260 Meter lange Containerschiff war seit Beginn der militärischen Eskalation in der Region im Golf gefangen.

Nach Angaben eines Sprechers wird das Schiff nun wieder in den regulären Fahrplan integriert. Damit ist die „Tema Express“ das erste bekannte Frachtschiff von Hapag-Lloyd, dem seit Beginn der Blockade die Passage gelungen ist.

Vier Schiffe bleiben zurück

Die Lage für die übrigen Einheiten der Reederei bleibt angespannt. Ursprünglich waren sechs Hapag-Lloyd-Schiffe mit rund 150 Seeleuten im Golf festgesetzt. Inzwischen sind es noch vier Schiffe mit etwa 100 Crew-Mitgliedern. Ein weiteres Schiff gehört nach Ablauf eines Chartervertrags nicht mehr zur Flotte.

NEU bei uns: Kapuzenpullover Ahoi! HIER bestellen!

Wann auch diese Schiffe die Region verlassen können, ist offen. Konzernchef Rolf Habben Jansen hatte zuletzt erklärt, man warte auf ein geeignetes Zeitfenster für eine sichere Passage. Die Sicherheit der Crews habe oberste Priorität. Ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser sei sichergestellt.

Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten maritimen Nadelöhren der Welt. Ein erheblicher Teil des globalen Öl- und Warenverkehrs passiert täglich die Meerenge. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar wird die Passage durch den Iran faktisch blockiert – mit massiven Folgen für die internationale Schifffahrt.

Strategischer Engpass bleibt blockiert

Zahlreiche Handelsschiffe sitzen weiterhin im Persischen Golf fest. Erste Bewegung gab es bereits am vergangenen Wochenende: Kreuzfahrtschiffe der Reedereien TUI Cruises und MSC Cruises nutzten ein kurzes Zeitfenster, um die Region zu verlassen.

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Wellen in Wellington
09/06/26

Sturmflut in Wellington: Notstand nach elf Meter hohen Wellen

Elf Meter hohe Wellen treffen die Küste von Wellingtons Süden. Neuseelands Hauptstadt ruft den Notstand aus. Hunderte Menschen werden evakuiert.
Mein Schiff 3. Foto: Wikpedia
09/06/26

Starkwind: Helgoland statt Amsterdam für "Mein Schiff 3"

Fast 2.500 Passagiere, 1.450 Einwohner: Als starker Wind den Amsterdam-Anlauf verhinderte, steuerte die „Mein Schiff 3" kurzerhand Helgoland an — und wurde vermutlich zum größten Kreuzfahrtschiff...
Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik - Ankerherz Verlag
09/06/26

Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik

Ankerherz Fotoblog Island. Grindavik ist eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste von Island. Nach Reykjavik ist es nicht weit. Die meisten der knapp dreitausend Einwohner leben vom Fischfang. Wa...