10/06/25

Berger erreichen brennenden Autofrachter Morning Midas

Seit Tagen treibt der brennende Autofrachter Morning Midas im Nordpazifik. Mehr als 3.000 Fahrzeuge sind an Bord – und ein Feuer, das außer Kontrolle ist. Jetzt sind die ersten Berger vor Ort eingetroffen. Was sie erwartet, ist ungewiss.
Berger erreichen brennenden Autofrachter Morning Midas

Seit sechs Tagen brennt der Autofrachter Morning Midas im Nordpazifik. Nun hat ein erstes Bergungsteam das schwer beschädigte Schiff erreicht. Das Schiff war am 3. Juni südlich der Aleuteninsel Adak in Brand geraten, nachdem Rauch auf einem der Fahrzeugdecks festgestellt wurde – einem Bereich, in dem sich auch Elektrofahrzeuge befanden. Ob das Feuer dort tatsächlich seinen Ursprung hatte, ist bislang nicht bestätigt.

Erstes Bergungsteam vor Ort

Trotz Einsatzes der bordeigenen Löschanlagen konnte der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden. Der Kapitän entschied sich zur Evakuierung der 22-köpfigen Besatzung in ein Rettungsboot. Diese wurde wenig später von einem herbeieilenden Containerschiff aufgenommen.

Die Morning Midas, beladen mit rund 3.000 Fahrzeugen – darunter etwa 70 Elektroautos und 680 Hybridmodelle – war auf dem Weg von China nach Mexiko. Der britische Schiffsmanager Zodiac Maritime beauftragte das Bergungsunternehmen Resolve Marine. Dessen Team erreichte am Montag an Bord des Schleppers Gretchen Dunlap die Unglücksstelle. Die Bergungseinheit hatte Dutch Harbor am 6. Juni verlassen.

Laut Angaben der US-Küstenwache zeigen aktuelle Luftaufnahmen erhebliche Brandschäden an mehreren Fahrzeugdecks. Besonders der Bugbereich sei stark von Hitzeeinwirkung betroffen – das Ausmaß sei an den grau verbrannten Außenlackierungen deutlich zu erkennen. Auf der Backbordseite erstrecken sich die Schäden vom Wasserspiegel bis hinauf zur obersten Decksebene.

Wie das Feuer bekämpfen?

Am Montagmittag driftete das Schiff bei auffrischenden Winden von bis zu 50 Knoten weiterhin nordostwärts mit etwa einem Knoten Geschwindigkeit. Die Küstenwache betont, die Sicherheit von Menschen und Umwelt habe oberste Priorität.

"Wir arbeiten eng mit Zodiac Maritime zusammen, um eine sichere und effektive Lösung zur Bekämpfung des Feuers zu finden und mögliche Umweltschäden zu minimieren", erklärte eine Sprecherin der U.S. Coast Guard.

Wie wollen die Berger so weit draußen ein solche großes Feuer stoppen? Es scheint, als könnten sie die Situation nur beobachten, aber kaum eingreifen.

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Funny Girl Seenotretter Einsatz vor Helgoland
13/06/26

Seebäderschiff „Funny Girl" treibt manövrierunfähig vor Helgoland

70 Passagiere an Bord, Stärke 7 aus West, vier Seemeilen vor Helgoland: Das Seebäderschiff „Funny Girl" trieb manövrierunfähig in der Deutschen Bucht. Eine unangenehme Lage. Der Seenotrettungskre...
Stefans Geschichten vom Meer: Das Wunder von Grimsby - Ankerherz Verlag
11/06/26

Stefans Geschichten vom Meer: Das Wunder von Grimsby

Das Wunder von Grimsby. In Stefans Geschichte vom Meer geht es in dieser Folge um einen kleinen Fußballklub, der sich „Seeleute“ nennt – und um ein Ereignis, das einer ganzen Stadt Hoffnung macht.....
Wellen in Wellington
09/06/26

Sturmflut in Wellington: Notstand nach elf Meter hohen Wellen

Elf Meter hohe Wellen treffen die Küste von Wellingtons Süden. Neuseelands Hauptstadt ruft den Notstand aus. Hunderte Menschen werden evakuiert.